Leroy Carr – begnadeter Komponist am Blues Piano

Wohl kaum ein anderer Bluesmusiker hat mit gerade mal so um die 30 Jahre ein derart intensives musikalisches Vermächtnis hinterlassen wie Leroy Carr. Sein „How Long Blues“, aber auch „Low Down Dog“, „Blues before Sunrise“ oder auch „Midnight Hour Blues“ sind heute Klassiker, die von vielen Musikern noch immer gespielt werden.

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Big Maceo Merriweather – Chicago Blues & Boogie mit Volldampf

Wohl kaum ein Blues Pianist der 1940er Jahre hat mit derart viel Kraft und Energie gespielt wie der in Newnan, Georgia, geborene Pianist Big Maceo Merriweather. Geboren 1905 zog er in jungen Jahren zunächst nach Detroit, wo er fast 20 Jahre blieb. Anfang der 1940er, gerade als die meisten Musiker Chicago verließen, wechselte er seinen Wohnsitz in die Stadt am Michigan See.

Dort traf er auf Tampa Red

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Henning Pertiet – der bluesige Boogie Pianist

Henning Pertiet ist die Musik wohl in die Wiege gelegt worden: unter anderem ist er ein Neffe Gottfried Böttgers – dem Pianisten, der von 1974 an 40 Jahre lang in der Bremer Talkshow ‘3nach9’ ständiger musikalischer Gast war.
Aber auch im gesamten Hause Pertiet wurde und wird in jedweder familiärer Richtung Musik gemacht: sei es professionell oder privat zum eigenen Vergnügen. Letzteres allerdings macht Henning Pertiet auch heute noch – auch wenn seit 35 Jahren die Musik nicht nur Hobby, sondern auch Lebensunterhalt darstellt.

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Aint misbehaving – vom Broadway Musical in alle Welt

Als der Stride-Pianist Fats Waller aus New York „Aint misbehaving“ 1929 komponierte, hätte er wohl nicht im Traum daran gedacht, dass dies einer seiner erfolgreichsten Songs werden sollte. Der Pianist hatte gerade einen guten Lauf, wie man so schön sagt. Er war gut gebucht, viele seiner Songs wurden auf Platte aufgenommen und andere verkaufte er zu sehr gutem Geld an Verlage oder Autoren.
„Aint misbehaving“ war eine Auftragsproduktion für das Musical „Hot Chocolates“. Schon damals waren die Theater am Broadway in New York dringend auf gute Musik angewiesen. Sehr zur Freude auch von Fats Waller. Die Produzenten des Musicals brauchten noch einen „Theme-Song“, und Fats Waller schrieb ihn.

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Jools Holland – der wohl bekannteste, britische Boogie Pianist

Jools Holland aus London gehört wohl zu den bekanntesten Boogie Pianisten in Europa. Das liegt unweigerlich an der Tatsache, dass er seit Jahrzehnten eine sehr erfolgreiche Fernseh-Show im Hauptsender BBC moderiert: „Later with Jools“.
Dass er selber auch ganz hervorragend Boogie Piano spielen kann, stellt er immer mal wieder auch in seiner Sendung unter Beweis. Es gibt viehändige Duette z.B. mit Dr. John, mit Axel Zwingenberger, mit Katie Webster und vielen, vielen mehr.

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Crossroads – Die Geschichte von Robert Johnson

Die Geschichte
Robert Johnson arbeitet als Teenager auf der Dockery Farm in Mississippi als Baumwollpflücker. Doch seine Leidenschaft gilt der Blues-Gitarre. Als er genügend Geld hat, verlässt er die Farm und beginnt als Hobo umher zu reisen und in den Spelunken zu spielen. Musiker wie Son House oder auch Willie Brown versuchen ihm etwas beizubringen. Vergeblich. Der Junge ist zu überheblich…

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Die Legende von Arthur “Montana” Taylor

Die Geschichte
Arthur Montana Taylor zählt in Barrehouse Piano Kreisen zum absoluten Geheimtipp. Sein Leben, zumindest das, was überliefert ist, besteht aus Fragmenten. Mal erscheint er auf der Bildfläche. Dann ist er verschwunden. Das wiederholt sich. Die Geschichten über ihn sind vielfältig und nicht allen Zeitungsartikeln und Radio-Interviews darf man glauben schenken. Was also ist wahr an der Legende des Arthur Montana Taylor?

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Yancey House Party

Die Geschichte
Jimmy Yancey war der “Godfather of Boogie Piano” im Chicago der 1920er und 1930er Jahre. Und das, obwohl der als einziger einen festen Job und regelmäßiges Einkommen hatte. Legendär sind seine House-Parties. Dort trafen sich Gott und die Welt, etablierte Pianisten und Newcomer. Und es wurden Kontakte geknüpft, die sich für viele auszahlen sollten…

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Boogie@Carnegie Hall Teil 1 – 3

John Hammond aus New York organisierte im Dezember 1938 in der Carnegie Hall ein Konzert namens “From Spirituals to Swing”. Zum ersten mal wurde einem “feinen” New Yorker Publikum Jazz, Blues und Boogie Woogie in einer der wichtigsten Konzerthallen angeboten. Die Organisation dauerte Jahre. Und war voller Tücken und einmaliger Erlebnisse…

Jetzt alle drei Teile in voller Länge anhören.

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Hobo Blues

Die Geschichte
Mo wächst in einer Kleinstadt in Mississippi auf. Früh wird sein Talent fürs Klavier entdeckt und er darf Sonntags in der Kirche zum Gottesdienst spielen. Im örtlichen Barrelhouse gastieren immer wieder umherreisende Pianisten und Mo entdeckt seine Liebe zum Blues. Mit 17 Jahren zieht es ihn hinaus in die große Welt. Er will ein berühmter Blues Pianist werden….und endet tragisch…

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Emilys Melody – die Geschichte des St. James Infirmary Blues

Die Geschichte
William McLeary ist Seefahrer auf einem Frachtschiff zwischen Inverness und der jungen Stadt Nouvelle Orleans in den neuen Kolonien Amerika. Er verliebt sich in seiner Heimat in Emily, die er auch heiratet. Kurz nach der Hochzeit muss er wieder auf See, doch diesmal bricht in Nouvelle Orleans am 8. Dezember 1794 ein Feuer aus und vernichtet knapp 80% der Stadt. McLeary ist verschollen und seine junge Frau macht sich auf die Suche…

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Finkel`s Barbershop

Die Geschichte
Dolby Brown ist stolz. Er hat seinen ersten festen Job als Pianist bekommen. In einem Friseurladen. Doch immer öfter wird er gebeten, kleine “Erledigungen” für den Boss zu machen. Und gerät bald ins Visier des FBI. Denn in Finkel`s Barbershop werden nicht nur Haare geschnitten und Bärte rasiert…

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Über “Bayoogie”

Bayoogie intern Über “Bayoogie” Oft werden wir gefragt, was ist eigentlich “Bayoogie”? Die Antwort ist einfach. Bayoogie ist ein Phantasiewort und setzt sich aus “Bayern” und “Boogie Woogie” zusammen. Die Idee dazu entstand im Jahr 2003. Christian Christl ist in Freising in Altbayern aufgewachsen und war auf Tour mit dem Barbershop Trio.” Wir spielten damals…

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